Biografisches

Kindheit und Jugend

1948
bis
1960

Am 21.3.1948 wurde ich in Wien als Ingrid Martha Stern geboren und wuchs mit meiner Mutter ("beste Mutter von allen") und meinem Bruder in Wien-Hernals auf. Meinen Vater sah ich selten, er verbrachte seine Zeit hauptsächlich auf dem Pferderennplatz, im Casino oder am Kartentisch. Ich war ein fast braves Kind, ging gern zur Schule und war eine gute Schülerin. Statt mit Puppen zu spielen, kletterte ich lieber auf Bäume. Mit etwa 12 Jahren hatte ich erste Kontakte zu Billard; mein Onkel hatte zu Hause einen kleinen selbst gebastelten Billardtisch; allerdings musste man diesen vor dem Spielen zuerst aufstellen. Das erfordert Präzisionsarbeit mit der Wasserwaage! Trotzdem: ich war begeistert und wollte fortan mit Bruder und Onkel nur mehr Billard spielen.

1962

Mit 14 begann ich eine Industriekaufmann-Lehre bei Opel Kandl, die 3 Jahre dauerte und die ich erfolgreich abschloss.
1963 In der Schule hatte ich schon des Öfteren die Hauptrolle bei der Abschlussveranstaltung spielen dürfen (Lehrerin: "Dich sehen wir noch einmal an der Burg"), und ich verkleidete mich gern: deshalb wollte ich nun Schauspielerin werden und wurde Mitglied in einer Laienschauspieltruppe im "Kleinen Theater in der Josefstadt". Ich spielte das Stubenmädchen in Nestroys Mädchen aus der Vorstadt und belegte später einen Schauspiel-Kurs in der Volkshochschule. Beim Vorsingen stellte die Kursleiterin fest, dass ich "Schweinsohren und eine Rabenstimme" habe und ich beendete meine Schauspiel-Karriere.

1964

Meine Liebe zu Billard war unvermindert vorhanden. Meine Freundinnen gingen tanzen, ich wollte lieber Billard spielen. Da Onkel und Bruder nicht mehr als Partner zur Verfügung standen, ging ich zumeist ins Cafe Epp in der Jörgerstraße, wo ich spielen durfte. Das war ja in dieser Zeit nicht so selbstverständlich, von Gleichberechtigung hielt man damals nicht all zuviel. Der nette Ober im Cafe Epp aber war der Zeit weit voraus. ("Da kommt wieder die Verrückte, aber ich lass sie halt spielen.").

1966

Obwohl ich nun schon 18 Jahre alt war, spielte ich immer noch gerne Billard. Meine Freunde wurden nach dem Kriterium selektiert, ob sie Billard spielen konnten. Und ich hatte ein neues Hobby entdeckt, das die Toleranz der besten Mutter von allen arg prüfte: ich lernte Schlagzeug spielen und machte "Musik" mit meinem Gitarre spielenden Bruder Richi. Wir waren auch anderweitig künstlerisch tätig, bemalten die Wände in unserem Wohnzimmer mit Bildern von Toulouse-Lautrec und brachten jede Menge Freunde nach Hause mit. Mein Chef schenkte mir zum 16. Geburtstag eine Boa Constrictor, ich taufte sie Charlie. Die beste Mutter von allen schwieg, besorgte ein Terrarium, und ab und zu malte sie unsere Wohnung neu aus. Später kam dann noch eine Python dazu, damit Charlie nicht so einsam wäre. Im Juni 1966 machte ich den Führerschein und kaufte mir ein kleines, altes Auto. Damals hatte noch nicht jedermann eines und ich war sehr stolz darauf.
1968 Ich beendete meine Schlagzeuger-Karriere wegen musikalischer Wertlosigkeit. Mein Schlagzeuglehrer war sehr froh darüber. Die gewonnene Zeit verbrachte ich in Kaffeehäusern, die ich danach selektiere, ob sie Billards hatten oder nicht.
1969 Ich lernte Karl kennen. Er sah sehr gut aus, war supernett und Fernfahrer. Hin und wieder nahm er mich auf eine Tour mit, da durfte ich dann ein Stückchen mit dem LKW auf der Autobahn fahren. Leider spielte Karl nicht Billard.
Im Büro wurde es mir bald zu langweilig. Ich wechselte in den Außendienst zu einer deutschen Firma und verkaufte nun "Himmlisches Moseltröpfchen", einen deutschen Wein. Das war, wie man sich vorstellen kann, nicht einfach ("Wasser in die Donau tragen"). Meine Billard-Aktivitäten wurden notgedrungen etwas gebremst, da ich viel in den Bundesländern unterwegs war und wegen Karl .....
1970 Mit Karl ging's nicht gut, wir sahen uns zu selten und er spielte nicht Billard. Ich wechselte zur Firma Persil und hielt fortan Waschvorträge. Nebenbei fuhr ich am Wochenende Taxi. Nun hatte ich wieder viel Zeit für Billard. Aber: In meinem Stamm-Cafe, dem Cafe Max in der Mayssengasse im 17. Bezirk, wollte man mich nicht spielen lassen, weil ich weiblichen Geschlechts bin ("Geh lieber kochen!"). Ich war empört und erzählte es meiner Mutter. Die beste Mutter von allen wusste von einem Kaffeehaus am Margaretengürtel, wo ein Schild im Fenster hing: Billardklub - Mitglieder werden aufgenommen. Es gibt also Klubs, in denen man spielen kann! Das hatte ich bis dato nicht gewusst. Natürlich fuhr ich sofort hin.
Da saß ich nun bei einem "Kleinen Braunen" im Cafe Eisenbahnerheim und - traute mich nicht. Nach etwa 5 "kleinen Braunen" wandte ich mich all meinen Mut zusammennehmend an den netten Ober: "Ich möchte gerne Mitglied im Billardklub werden." Der nette Ober stellte sich als nicht zuständig heraus und schickte mich in die Klubräumlichkeiten, die abgetrennt vom öffentlich zugänglichen Raum lagen, wo ich mein - für damalige Zeiten - unglaubliches Ansinnen noch einmal vorbrachte. Und - zu meiner großen Freude wurde ich genommen! Belustigung und Staunen bei den Mitgliedern wechselten bald zu Hilfsbereitschaft und Anerkennung, so dass ich mich umgehend in "meinem Klub" wie zu Hause fühlte. Noch heute bin ich den Margaretnern sehr verbunden und dankbar, dass sie mich damals so freundlich und vertrauensvoll aufgenommen hatten.

Eine wunderbare Zeit begann: mit großem Ehrgeiz versuchte ich nun, "richtig" Billard spielen zu lernen, an hilfsbereiten Lehrern mangelte es nicht; nach einem knappen Jahr spielte ich beim ersten Klubturnier etwa 3 GD, ein Jahr darauf bereits 7,5, einzelne Partien mit etwa 15 GD konnten sich schon sehen lassen. Für die größte Steigerung in einem Jahr gab es einen Pokal, der noch heute einen Ehrenplatz unter allen anderen einnimmt. In der Firmenzeitung von Persil erschien ein Artikel über mich und im neben dem Persil-Haus gelegenen Billardcafe "Wilhelmshof" in der Wassergasse in Wien im 3. Bezirk wurde ein großes Bild von mir aufgehängt. Ich war sehr stolz! Einige meiner Klubkollegen schätzten mein Talent sehr, und es wurden sogar Wetten darüber abschlossen, wie weit ich es im Billardsport wohl bringen werde ...... Der Zweifel einiger anderer hingegen spornte meinen Ehrgeiz nur an, all meine anderen Hobbys und Freunde wurden vernachlässigt, für mich gab's nur mehr eines: Billard spielen. 


Die mittleren Jahre
1971 Nun - es kommt immer alles anders als man denkt: meine Ausdauer konnte wohl mit meinem Ehrgeiz nicht mithalten. Schuld daran war - natürlich - ein Mann. Trotz meines Billardticks ließ er sich nicht abhalten, nach kurzer Zeit war mein Widerstand gebrochen, ich war verheiratet und war nun Frau Englbrecht. Wie man schon erahnen kann: Herr Englbrecht spielte nicht Billard. Dafür erschloss er mir eine andere faszinierende Welt: die der Pferde. Ich kündigte meinen Waschvortrags-Job bei Persil, mein Mann machte sich mit einem kleinen Lot von Rennpferden als Trabertrainer selbständig und fortan widmete ich mich dem Wohlergehen der uns anvertrauten Pferde - nicht jedoch, ohne mich ab und zu "wegzuschleichen" und in den dem Trabrennplatz nahe gelegenen Cafe's  "Zartl" oder "Rotunde" meiner alten Liebe zu frönen ....
1973 Im August 1973 wurde mein Sohn Christian geboren, mit Billard war's nun endgültig vorbei. Die Familie und der aufwendige Rennstall-Betrieb erforderten meinen ganzen Einsatz. Mittlerweile durfte ich auch selber Trabrennen fahren. Selten dachte ich an meine Billardzeit zurück. Ein anderer Freundeskreis, andere Interessen und meine häuslichen Verpflichtungen nahmen mich ganz in Anspruch. Ein ganzes Jahrzehnt sollte dies auch so bleiben.
1982 Ein Telefonanruf weckte mich aus meiner Billardlethargie: Herr Weingartner war am Apparat und berichtete mir von einer Regisseurin namens Kitty Kino, die über eine Billardspielerin einen Film machen wolle und ob ich mich mit ihr treffen könnte - scheinbar war ich auch nach so vielen Jahren die einzige ernstzunehmende Billardspielerin in Österreich und Umgebung (was sich wohl mittlerweile geändert hat). Nun - ich traf mich mit Kitty, durfte auch bei den Dreharbeiten dabei sein und in ein paar Szenen die Hauptdarstellerin Marie Colbin doubeln. Ich war fasziniert und - entbrannte in alter Liebe zu Billard. Auch kleine Rückschläge wie der Verweis aus dem Café Sperl konnten mich nicht bremsen...(Bericht dazu in der "Kronenzeitung"...)
1983 Eine Zeit des schlechten Gewissens begann: wie konnte ich alles unter einen Hut bringen? Meine Familie, den Betrieb auf der Rennbahn und Billard? Ich suchte meine Margaretner Freunde auf, die mittlerweile in die Diehlgasse umgesiedelt waren und - man hatte mich nicht vergessen. Noch stand mein Entschluss nicht fest, das Training wieder voll aufzunehmen, das bewirkte erst ein anderes Ereignis ...
1984 ... eine Damen-Europameisterschaft im Karambol-Billard wurde ausgeschrieben und ich war die einzige in Frage kommende ernsthafte Aspirantin in Österreich auf eine Entsendung. Nun begann ich mit wirklich ernsthaftem Training und verbrachte viel Zeit am Billard.
1985 Im April 1985 fand dann die 1. Dameneuropameisterschaft in der Freien Partie in Crosne, Frankreich, statt. Man wusste nicht genau, wo man mit seiner Leistung stand, da es ja keine Erfahrungswerte gab. Ich war als Nr. 2 gesetzt, immerhin hatte ich einen nationalen GD von 7,50 am Matchbillard und etwa 150 Höchstserie aufzuweisen. Die Lokalmatadorin Magalie Declunder war mit über 11 GD natürlich die Favoritin. Heinrich Weingartner, mit dem ich damals trainierte, begleitete mich, auch seine Gattin Maria war dabei. Immerhin war es ja ein historisches Ereignis. Nun, mit der erhofften Medaille wurde es nichts, zum ersten Mal spürte ich die starke nervliche Belastung in einem wichtigen Turnier und konnte damit nicht gut umgehen. Der 4. Platz war eine große Enttäuschung für mich.
1986 Trotzdem gab ich nicht auf, mein Ehrgeiz war geweckt. Es war schwierig, Familie, Beruf und Billard zu vereinbaren. Um Zeit zu sparen, wechselte ich schweren Herzens zum BSK Augarten, da sich dieser Klub ganz in der Nähe meines Wohnortes befand. Obwohl ich nun wesentlich mehr trainierte, sollten noch viele Enttäuschungen folgen: 4., 5., 8., 4. Platz waren die weiteren Platzierungen bei den Europameisterschaften.

Die späteren Jahre
1992 Inzwischen war meine Ehe gescheitert, 1992 erfolgte die Scheidung. Ich war nun auch ohne Job, da ich ja bis zuletzt im Rennstall meines Mannes gearbeitet hatte. Aber beim Billard ging's aufwärts: ich hatte mehr Zeit zum Trainieren und ich hatte mit meinem neuen Lebensgefährten Hans eine große moralische und mentale Stütze. Er begleitete mich zu den Turnieren, stärkte mein Selbstvertrauen und sprach mir Mut zu, wenn's nicht so gut lief. Und siehe da: ich konnte die erste Medaille von einer Europameisterschaft heimbringen, 1992 in Enghien (Belgien) holte ich Bronze. Ich war überglücklich, der Bann war gebrochen.
1993 Ich hatte Glück: trotz meines "hohen Alters" von nun 45 Jahren bekam ich einen Bürojob bei der Post & Telekom Austria. Auch beim Billard lief es gut: In Berkel-Enschot in Holland holte ich Platz 2 und Silber hinter Magali Declunder, die alle Titel bis dato gewonnen hatte und mittlerweile als unschlagbar bei den Damenturnieren galt. Sie spielte Durchschnitte, an die wir anderen bei Weitem nicht herankamen.
1996 1994 und 1996 lief es dann wieder gar nicht gut, zwei 6. Plätze bei den Europameisterschaften waren ein herber Rückschlag. Vielleicht, weil ich damals viel Zeit für ein neues Hobby aufwendete: dem Bridge, einem faszinierenden, aber sehr schwierigen Kartenspiel. Ein paar Jahre lang spielten Hans und ich recht viel, wir fuhren zu Bridgeturnieren und versuchten, unser Spiel zu verbessern. Das nahm viel Zeit in Anspruch und ich vernachlässigte Billard ziemlich. Bridge belastete aber unsere sonst so harmonische Beziehung: wie viele andere "Bridgepaare" konnten wir stundenlang über ein falsches "Lizit" oder eine schlecht gespielte "Hand" (was oft vorkam....) streiten. In Kansas City wurde angeblich eine Frau von der Anklage des Mordes im Affekt an ihrem Mann und Bridgepartner freigesprochen. Sie hatte ihn am Spieltisch erschossen, als er sein Spiel verlor. Der Richter ließ sich das Blatt zeigen und erklärte dann der Jury: „Natürlich hätte er in dieser Situation Trumpf spielen müssen!“ Soweit wollten wir es nicht kommen lassen.....Also beendeten wir unsere gemeinsamen Bridgeaktivitäten, was den Vorteil hatte, das ich wieder mehr Zeit für Billard hatte.
1998 Und noch einmal hatte ich Glück: im Zuge der Trennung von Post und Telekom wurde ich mit erst 50 Jahren in den "Vorruhestand" geschickt. Nun hatte ich wirklich alle Zeit der Welt um zu Trainieren und ich war auch ganz besonders motiviert: die erste Europameisterschaft in meiner Heimatstadt Wien stand vor der Tür, da wollte ich mich nicht blamieren. Austragungsort war die Wiener Billard Assoziation, 8 Teilnehmerinnen spielten im System pool unique, jede hatte also 7 Partien. Das viele Training machte sich bezahlt, mit einer recht guten Leistung konnte ich Bronze gewinnen. Zum 10. Mal in ununterbrochener Folge gewann Magali Declunder, es sollte ihr letztes Turnier vor einer großen Pause sein. Sie bekam 1999 ein Baby und lebte dann viele Jahre in Griechenland. Erst 15 Jahre später hat Magali nach privaten Veränderungen wieder an einer EM teilgenommen, in Brandenburg 2013 musste sie erstmals trotz weit bester Turnierleistung nach der Niederlage gegen Matthijs im Halbfinale mit einem 3. Platz vorliebnehmen.
1999 Im Jahr 1 nach Magali Declunder, der 11. Europameisterschaft in Frankreich, gewann die Holländerin Monique van Exter. Ich musste mich trotz guter Leistung (bester GD des Turniers) mit Platz 5 zufrieden geben.
2002 Endlich geschafft! Ich bin Europameisterin! Die 12. Europameisterschaft, wieder in Wien, bringt mir den so lange ersehnten Titel. 9 Spielerinnen spielten pool unique, 7 Partien konnte ich in Serie gewinnen, die letzte Partie verlor ich, aber das war nicht mehr relevant, zu weit war ich mit meinem GD vorne und Monique van Exter hatte zuvor bereits ein Spiel verloren ...... Viele Freunde hatten mich mit ihrer Anwesenheit unterstützt, mir die Daumen gedrückt und mir Glück gewünscht. Und es hat genützt! So lange hatte ich darauf gewartet und nun war es Wirklichkeit geworden. Was mich besonders berührte: mit mir freuten sich ganz besonders meine vorherigen Gegnerinnen Huguette Suter und  Diane Wild (heute Präsidentin der CEB) und Louis Edelin aus Frankreich, die bis in den Morgengrauen mit mir tanzten, tranken und feierten, ganz ohne Neid. Niemals werde ich diese herzliche Sportfreundschaft vergessen!
2005 Erst drei Jahre später fand wieder eine Europameisterschaft statt, die 13., in Holland, in Haaksbergen. Nun galt es, meinen Titel zu verteidigen. Ich hatte mich wieder gut vorbereitet und es hatte sich gelohnt: Ich holte meinen 2. Europameistertitel mit dem besten GD des Turniers und bestätigte damit, dass mein Sieg in Wien kein "Zufall" gewesen war. Auch diesmal gab es wieder eine Ehrung im Rathaus. Mittlerweile war ich 57 und wohl die älteste Europameisterin der Welt .....   
2007 Nachdem Hans und ich nun schon 15 Jahre zusammen waren, nahmen wir uns eine gemeinsame Wohnung, gleich gegenüber unseres Billardklubs, was sehr praktisch ist. Manchmal überlegten wir, zu heiraten, was aber oft endete mit einem: "Ja, aber wer nimmt uns denn jetzt noch?" :-))  Naja, 2007 haben wir uns dann jedenfalls getraut. Wir sind nun seit 1992 zusammen und für mich gibt es keinen Besseren, nicht nur, weil er - Gott sei Dank! - auch Billard spielt. Hans ist immer für mich da, ohne mich einzuengen und er lässt mich so sein, wie ich bin.   Danke Hans, danke für deine Hilfe, dein Verständnis und deine Unterstützung, nicht nur auf meinem Weg zum Erfolg!
2008 Seit Juni 2008 bin ich nun Oma der allerliebsten Emily. Ein für mich ganz neues Aufgabengebiet, das mir aber auch große Freude macht!

Alle meine Erfolge, auch auf nationaler Ebene, haben viel Training und harte Arbeit erfordert. Immer wieder habe ich versucht, meine Technik zu verbessern und mein Wissen über das Spiel zu vergrößern. Neben dem Training am Billardtisch habe ich stets versucht, auch körperlich fit zu bleiben, zumeist mit Radfahren, Schwimmen, Jogging und Gymnastik.

Viele Jahre sind mittlerweile vergangen. Heute betreibe ich alles etwas ruhiger. Ich trainiere nicht mehr so viel wie früher, spiele am liebsten Dreiband und nehme auch nicht mehr an allen Turnieren teil. Gymnastik und etwas Krafttraining betreibe ich aber auch heute noch regelmäßig.
Auch für andere Hobbys nehme ich mir jetzt mehr Zeit, treffe mich gern mit meiner Familie und Freunden. Im Sommer gehe ich wandern, Radfahren oder Schwammerl suchen und ich mache gerne kurze Reisen.
Langweilig wird mir nie, schließlich bin ich auch für meinen Klub als Sportleiter und als Webmaster tätig, da gibt es immer was zu tun!
2020 ist mein lieber Hansi verstorben, er fehlt mir jeden Tag! Gott sei Dank habe ich eine liebe Familie und tolle Freunde, die in dieser traurigen Zeit immer für mich da waren und immer noch sind.


Vielen Dank allen, die so geduldig waren, diese Seiten zu Ende zu lesen. Es gäbe natürlich noch viel mehr zu erzählen, aber vielleicht habt ihr ja doch ein wenig über mich erfahren. Ich wünsche euch alles Gute, viel Glück und Erfolg und viel viel Spaß mit den drei kleinen Bällen am grünen (bzw. blauen) Tisch!
 

Ingrid Englbrecht